KUNZES KOSMOS. Der Mutter-Tochter Podcast.

KUNZES KOSMOS. Der Mutter-Tochter Podcast.

Working Moms

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Hereinspaziert, hereingehört in eine neue Folge von „Kunzes Kosmos“. Diesmal mit einer ganz besonderen Unterhaltung. Denn: Lola hat das Mikrofon-Zepter übernommen und spricht heute mit ihrer besten Freundin Luca über Mütter und… Jungs! Eine großartige Kombination und ein echt gutes Match. Mal liebt man sie, mal hasst man sie. Mal nerven sie, aber oft vergöttern wir sie auch und vermissen sie, wenn sie mal nicht da sind. Janine ist gerade im dicken B an der Spree zum Arbeiten - bereits in Woche 6 - und Lili ebenso. Da liegt das Thema „Working Mom“ natürlich als erstes auf der Hand: Es gibt etliche Bücher zu dem Thema mit sämtlichen Pros und Contras, aber selten hört man die Stimmen der Kinder dazu. Eher gar nicht. Aber hier: Wie erleben sie das Aufwachsen mit zwei arbeitenden Elternteilen oder alleinerziehenden arbeitenden Müttern oder Vätern? Lola und Luca haben beide „Working Moms“ und erzählen frei raus, was das mit ihnen und aus ihnen gemacht hat. Spoiler: Ganz viel Positives! Und dann gibt es da noch die Jungs. Auch was Positives und Lolas Thema Nummer 1 derzeit. Denn: Es gibt da wen… „Besti“ Luca weiß über alles Bescheid. Wie es sich für eine echte beste Freundin eben gehört. Auch so ein Thema - wenn Mama nicht mehr die Nummer 1 ist. Auch nicht leicht. Ob nun mit oder ohne „Working Title“…

„Fun Fact“: Jede vierte Frau verlässt nach Geburt des ersten Kindes den Arbeitsmarkt für immer!! Frauen haben weltweit große Fortschritte in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Politik und Gleichstellung gemacht, aber von der Erwerbsbeteiligung nach der Geburt des ersten Kindes bleibt die junge Mutter in fast allen Ländern der Welt nach wie vor in großen Teilen ausgeschlossen. So verlässt in Großbritannien und Deutschland eine von vier Frauen nach der Geburt des ersten Kindes den ersten Arbeitsmarkt für immer. Ein besonders starkes Indiz für das Ungleichgewicht von Männern und Frauen nach der Familiengründung ist das Arbeiten in Teilzeit. So arbeiten in den fortschrittlichen Industrienationen durchschnittlich 26 Prozent aller Frauen, aber nur 7 Prozent aller Männer in Teilzeit. (Quelle: „Child Penalties“-Studie, USA)

Uns geht’s bestens

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Wie geht es dir? - Eine einfache Alltagsfrage, die aber oft wenig Wahrheit, dafür umso mehr Lüge in sich birgt. Janine und Lili gehen der beliebten Begrüßungsflos-kel heute mal auf den Grund: Inwiefern wird die Frage in unserer Gesellschaft über-haupt noch wahrheitsgemäß beantwortet? Wollen wir eine ehrliche Antwort wirklich hören? Oder wiegt die Realität vielleicht viel zu schwer? Passt sie offline eventuell gar nicht mehr in unsere Instagram-Filtergesellschaft hinein? Dürfen wir heute viel-leicht gar nicht mehr offen sagen, dass es uns nicht gut geht, weil ja immer alles toll sein muss? Der Urlaub? - Blendend. Die Kinder, die Partnerschaft? - Bestens! Der Job? - Nie lief es besser. Alles bestens, uns geht’s bestens. Oft sind wir heute Meis-ter:innen der Selbstdarstellung. Sogar unter den allerbesten Freund:innen spielt man sich heute die rosaroten Wattebälle nur so zu. Es muss einem ja gut gehen, weil es den anderen auch gut geht. Ich muss gut aussehen; die anderen sehen ja auch gut aus. Ich muss ein gutes Elternteil sein, die anderen machen das auch perfekt. Man möchte eben mithalten. Dabei ist „gut“ heute nicht mal mehr gut genug. Per-fekt muss es sein. „Gut“ ist nur noch die kleine Schwester von „scheiße“. Puh. Was für ein Druck. Forscher fanden heraus: "Alles bestens, es geht mir gut“ ist die häu-figste Lüge, die Menschen einander erzählen. Selbstmarketing boomt. Da stellt sich die Frage: Wie sieht es in der Beziehung im Kunz’schen Kosmos aus? Machen Jani-ne und Lili bei dem Trend mit?
Für Psychologen ist eines bereits klar: “Selbstlügen machen das Leben erträglicher. Wir brauchen sie, um nicht nur mit anderen, sondern auch mit uns selbst klar zu kommen. Für ein gesundes Selbstwertgefühl und eine positive Grundeinstellung zum Leben ist es sogar unerlässlich, dass wir nicht jeden Tag schonungslos ehrlich zu uns selbst sind.“ (Prof. Werner Stangl, Uni Linz).
In diesem Sinne: Spannt eure perfekten Lauscher auf und genießt die beste Folge des Jahres…

(Bitter-)Süßes Leben

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Was ist das Leben doch süß! Oder doch eher: bittersüß? Janine und Lili sind sich (einmal mehr) nicht ganz einig. Während Janine vor Lebenslust und Frühlingsgefühlen dieser Tage nur so strotzt, köcheln Lilis Emotionen noch auf Wintertemperatur. Juchzen, jauchzen, Hormonüberschwall, nur weil die Tagestemperaturen ein bisschen angestiegen sind? - Übertrieben uncool. Da dreht Lili doch lieber zur Weihnachtszeit auf. Oder an Geburtstagen. Apropos: Da kommt Janine doch glatt ein gutes Gedankenspiel in den Sinn: Statt der klassischen - und vielleicht auch eher deprimierenden - Leier von „Lebe jeden Tag so als sei er dein letzter“… warum nicht besser hiernach streben, lieben und handeln: „Lebe jeden Tag so als sei dein Geburtstag“…? Einfach mal sacken lassen. Vielleicht kommt da ja was in Gange…
Neben vielen feinsinnigen Gedanken spielen Janine und Lili im heutigen Talk aber auch noch die „wirklich“ wichtigen Lebensfragen durch; wie zum Beispiel: Wie fühlt sich ein sommerlicher Einbruch ins Schwimmbad an? Wieviele Flausen im Kopf dürfen sein oder: müssen? Hat Lili schon mal richtig Mist gebaut? Können Kinder im Regen wirklich wachsen? Sollte „La Boum - die Fete“ zum filmischen Pflichtprogramm für alle werden? Und vor allem: Wie schmecken eigentlich Marienkäfer auf Salzstangen? Alles seeeeehr bedeutsame Fragen. (Hier dürfen die geneigten Hörer:innen aber gerne selbst entscheiden)… Zumindest sind das alles „ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“. Zumindest Buchautor Matt Haig würde das so sehen…

Lilis Must Read für 2022:

Matt Haig: „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“, dtv Verlag 2016 („Ein Buch wie Medizin“, Spiegel Online)

Man bekommt die Welt nicht besser gemeckert

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Mit der Welt steht es wahrlich nicht zum Besten. Aber immer nur das Weiße vom Ei des Lebens, nie das gelbe, sehen? Schön ist das nicht. Ein paar kleine Dinge muss es doch geben, an denen man sich erfreuen kann. Oder etwa nicht? Zumindest Lola lacht gerade richtig gut: Leute, Leute! Warum denn schon wieder Klopapier? Will sich jede:r im Ernstfall auf der Toilette verschanzen? Ernsthaft? Aus der Sicht einer 14-jährigen der reinste Slapstick. Ein bisschen durch mit Menschen ist Lola da schon. Überhaupt: Warum müssen sich seit Neuestem immer alle miteinander messen, alles kommentieren und bewerten? - Nur eine der großen Fragen dieser Folge. Während bei der Jugend arge Verwirrung herrscht, schöpft Janine zumindest ein wenig Hoffnung und Mut: Abseits von Mehl, Toilettenpapier und Feuchttüchern nimmt sie ein einigen Ecken und Enden doch viel Menschliches im positiven Sinne wahr: nämlich Gemeinschaft, Liebe und Miteinander, während der Kreml-Chef des Wahnsinns meint, Grenzen verschieben zu müssen. Und die große Zuversicht: Die jüngere Generation wird es besser machen. Menschenskinder, ein ordentliches Paket, das wir der Jugend da geliefert haben. Da gibt es am Ende zu Recht noch was zu meckern.

Ach, du dickes Ei!

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Eine Woche nach Ostern ist das Thema im Hause Kunze noch nicht durch. Janine hat’s verbockt: Sohn Luiz glaubt nicht mehr an den Osterhasen, und Lola möchte lieber Klamotten als Schokoladeneier im Körbchen. Was ist da los bzw. war da los letzte Woche? - In dieser Folge wird aufgearbeitet. Wie lange kann oder darf man Kindern eigentlich die kleine Mär vom Osterhasen oder dem Christkind aufbinden? Vor allem noch in der heutigen Zeit? Psychologen meinen: So lange es geht! Denn: „Der kindliche Glaube an Fantasiegestalten ist durchaus gut für die kognitive Entwicklung. Das regt die Vorstellungsgabe an und lässt Kinder Möglichkeiten erwägen, die in der realen Welt nicht existieren“ (Jacqueline Woolley, Universität von Texas, USA). Bei Janines Kindern hat es immerhin bis zum 11. Lebensjahr gereicht. Da dürfte der Fantasie wohl kaum noch Grenzen gesetzt werden.
Gesprächsbedarf gibt es bei Lola und Janine auch beim Thema „Kirche“. Geht ja schließlich mit Ostern einher. Aber inwiefern kann man das Konstrukt heute noch unterstützen, besonders nach den wenig christlichen Vorfällen in der katholischen Kirche? Lola hat dazu einiges zu sagen. Lauscher auf und gaaaaanz lange Ohren machen.

Der Bell(e)cast #002 - Working Moms, Single Ladies & Schubladendenken

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Ladies, ihr wollt Frauentalk - ihr bekommt Frauentalk. Bitteschön: Hier ist die zweite Bell(e)cast-Folge mit Janine und Juliette im Gespräch ohne Filter. Das Top-Thema dieser Episode: „Mom of Three vs. Single Lady“. Ohne Weichzeichner, ohne Retu-sche, ohne Hemmungen - nah und ungeschönt erzählen und diskutieren die Freun-dinnen über ihre jeweiligen Lebenslagen. Was beseelt, was ist schön? Was ist ner-venzehrend und was einfach nur zum Abwinken? „What the Fakt“ laut Juliette: Als Frau über 40, alleinstehend und kinderlos wird sie seltsam beäugt, bewertet und behandelt. Meist von Frauen. Traurig aber wahr. Aber: Warum? - Schubladendenken lässt an dieser Stelle grüßen. Irgendwie gestrig im Jahr 2022. Außerdem: Wie soll denn so das Ding mit der Selbstliebe funktionieren? Schwierig. Für Juliette gab es damit schon mal den einen oder anderen Tiefpunkt… Auch Janine hat schon mal „Scheiße“, wie sie sagt, erfahren. Aber genau daraus hat sie fürs Leben gelernt. Und ist daran gewachsen. „Viel arbeiten und Kinder? - Die armen Kinder!“ Frauen vs. Frauen. Muss das wirklich sein? Janine und Juliette fragen sich: Ob Männer sich ge-genseitig wohl auch so negativ bewerten? Und weiter: Was ist eigentlich mit der berühmten großen Liebe? Wird Juliette sie nochmal finden? Auf dem Weg ist sie schon mal, mit der Gewissheit im mentalen Gepäck: Irgendwo ist DER Mensch. Jani-ne hat ihn bereits gefunden. Was machen da eigentlich die Schmetterlinge im Bauch? Kurzum: Viele Fragen, viele Themen. Ab geht’s…

Dieser Podcast wird gesponsert von EIS.de
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Der Bell(e)cast-RABATT:
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Über Post freuen wir uns! Immer! Bitte an:
hello@kunzeskosmos.de

Mehr zu Janine Kunze gibt es hier:
www.janine-kunze.de
www.instagram.com/janinekunzeofficial

CREDITS
Konzept, Produktion & Hosting: Andrea Afflerbach (Funksalon)
Aufnahme: Rheingold Studios, Gunnar Fehling
Schnitt: pedaliéro AMPLIFIER, Michael Rotermund

Sex We Can?! (2)

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SEX - 3 Buchstaben, 1000 Fragen. Und: Was für ein Abenteuer. Besonders vor dem ersten Mal. Und bevor es damit losgeht, können ein paar Informationen wahrlich nicht schaden. So weit, so einfach, so einleuchtend. Aber: Wer spricht denn schon gerne mit seinen Eltern DARÜBER?! - Wohl die wenigsten Kids. Lola schon. Ein bisschen zumindest. Denn bei den Kunzes ist es die natürlichste Sache der Welt, zuhause über Sex mit allem Drum und Dran zu sprechen; und zwar schon von klein auf. Was da vor ein paar Jahren los war, als Klein-Lola damals kombinierte, dass ihre Eltern satte dreimal „gesext“ hatten, weil sie ja drei Kinder haben. Herrlich. Und das ist nur eine der Aufklärungsgeschichten, die hier und heute im Podcast erzählt werden.
Kurzum: Informationen können vorab nicht schaden. Denn wer Bescheid weiß, hat mehr Spaß. Und um den Spaß geht es ja bei der sprichwörtlich schönsten Nebensache der Welt. - Was geht, wenn man (Lola), das erste Mal einen Jungen mit aufs Zimmer nimmt? Was tun, wenn bei den Eltern am Sonntagmorgen auf einmal die Zimmertür abgeschlossen ist und komische Geräusche erklingen? Was mit den Eltern besprechen, was lieber mit Freund:innen? Geht Sex auch ohne Liebe? Wie geht Küssen? Und vor allem: Wie steht es mit dem Aufklärungsunterricht an Schulen? So richtig bringen es die Lehrkörper ja irgendwie nicht. Gesundheit, Hygiene und mal ein Kondom über eine Banane ziehen. Mehr wird meistens nicht geliefert. Wie auch, wenn gerade einmal 20 Prozent der Lehrer:innen im Studium etwas zum Sexualkundeunterricht gelernt haben. Kein Wunder also, dass die Jugend da doch lieber Dr. Google und Professor Porno zu Rate zieht. Hierzu kann Lola auch so einiges erzählen. Let’s Talk und MAKE SEX GREAT AGAIN.
Wenn ihr Fragen oder Anregungen zu dem Thema habt, immer her damit! Wir freuen uns!

Die Welt der Frau

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Wie gerne bin ich eine Frau? Diese Frage gehen Janine und Lili in der heutigen Folge nach. Der Internationale Weltfrauentag vom 8. März hängt noch ein bisschen (sehr) in den Köpfen von Mutter und Tochter fest, und daher ist dieser Podcast mit einem guten Schuss „Female Spirit“ versehen. Obwohl… Janine wäre auch gerne mal ein Mann. Zumindest für einen Tag. Dann würde sie - Zitat - „so ziemlich alles wegknattern“, was so geht. Wie sich das wohl anfühlt? Mal von der testosterongesteuerten Seite aus betrachtet… - Ganz großes Kopfkino und noch viele andere Gedankenspiele sind hier und heute im Kommen. Wie gehabt sind sich Janine und Lili nicht immer einig - „Wie sexistisch ist das denn, Männer nur auf den Matratzen-mambo zu reduzieren?! (Lili) - „Gar nicht!“ (Janine) - aber bei einigen Dingen dann doch: Zum Beispiel bei dem Fakt, dass „ein Lippenstift das Hirn keinesfalls schrumpfen lässt“ und dass es überaus traurig ist, dass neun von zehn Menschen - selbst Frauen - immer noch denken, dass Frauen weniger wert sind als Männer (laut weltweiter Studie der Vereinten Nationen). Puh. Und über allem die Frage: Wie sehr triggert es eine 18-jährige, wenn sie von einem Typen gesagt bekommt, dass sie sich doch bitte mehr um ihre Schminke als um Politik scheren soll…?
Es ist definitiv Zeit für #BreakTheBias. Voreinstellungen und Stereotypendenken sind so was von gestern…

Der Bell(e)cast - Dehnungsstreifen, Dammschnitt & Orgasm Gap

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Ladies, let’s talk! - Es gibt viel zu bequatschen. Und damit herzlich Willkommen in KUNZES erweitertem KOSMOS. Janine legt auf ihren Mutter-Tochter-Podcast noch einen drauf und expandiert. Von hier an wird es FSK 18: Im Bell(e)cast kommen eindeutig zweideutige Themen auf den Tisch; alles, was Frauen bewegt und worüber sie mit ihren besten Freundinnen quatschen. In dieser Spin-Off-Reihe spricht Janine mit ihren Freundinnen über alles, was sie so bewegt und was endlich mal raus muss. Themen, die bewegen, die Freude aber auch manchmal Verzweiflung bringen, die mal über, mal unter die Gürtellinie gehen, aber immer ganz tief rein - in die Seele, ins Herz und dann raus damit aus dem Mund. Frauen haben viele Themen, die sie bewegen: Rollenbilder, Schönheitsideale und -Zwänge, Liebe, Partnerschaft, Sexualität, Female Finance, Muttersein - Erfüllung oder Last? Singledasein - Stigma oder Freifahrtschein? Uvm.
Ohne Zensur und gewohnt frei Schnauze lässt Janine im Bell(e)cast alles raus: Wie war das damals eigentlich mit dem Playboy? Wie mit dem Dammschnitt bei der Geburt? Was macht der Insta- und Perfektionsdruck mit ihr, was die ganzen neuen Schönheitsideale? Und: Wie sehr spricht ihr eigentlich Schauspielerin Emma Thompson aus der Seele mit ihrer jüngsten Aussage, dass wir viel zu wenig über die weibliche Sexualität sprechen…? Vor allem: Was fangen wir mit solchen Fakten an: „Ein Drittel der Frauen fühlt sich beim Sex unwohl im eigenen Körper“ (Beauty Impact Report 2021)? Und weiter: Was ist eigentlich los mit der sogenannten „Orgasm Gap“?
Ehrlich und ungefiltert kommt hier nun der erste Bell(e)cast von und mit Janine - in dieser Folge zusammen mit ihrer engen Freundin Juliette Schoppman (DSDS, Staffel 1, ihr wisst schon). Ding Dong.

Sex We Can?! (1)

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MAKE SEX GREAT AGAIN - diese Folge hat quasi einen Auftrag. Einen großen. Nachdem KUNZES KOSMOS über die Zeit zahlreiche Zuschriften bekommen hat mit dem Thema „Wie kläre ich mein Kind eigentlich gut auf?“, möchten Janine und Lili nun heute Antworten liefern. Eine Woche nach dem Valentinstag ist die liebe Liebe noch in aller Munde, da ist es doch der passende Zeitpunkt.
Sex, das sind drei kleine Buchstaben, aber mit so viel Bedeutung und vor allem Fragen dahinter: Klappt Sex auch ohne Liebe? Wie küsst man richtig (und nicht nur auf den Mund)? Wie geht man mit Ablehnung um? Darf ich eigentlich Nackt-Selfies posten? Und und und - wer viele Fragen hat, der sollte gute Antworten bekommen. Aber so richtig haut das in unserer heutigen Gesellschaft nicht hin. Es ist ja so: Sex ist heutzutage omnipräsent; bei TikTok, Instagram, Netflix, im TV, in der Werbung und in (Print-)Magazinen und Büchern - Sex ist überall. Bei den Kids macht das einen trügerisch vertrauten Zustand: Alles schon gesehen, alles schon gemacht. Dabei haben sie keine Ahnung was geht und was nicht geht - in ECHT. Die Eltern werden nicht mehr oder kaum noch gefragt; erstens ist das peinlich und zweitens weiß man doch vermeintlich sowieso schon alles. Und die Schule liefert auch nicht so richtig ab. Im bundesweiten Sexualaufklärungsunterricht geht es meist nur um Körper, Hygiene und Verhütung. Themen wie LGTBQ+ & sexuelle Identität, Onlinedating & Porno-Konsum, kulturelle Vielfalt, Normen & Werte, der weibliche Körper und Beziehungen durch Schwangerschaft & Familiengründung, moderne Beziehungskonstellationen, Gefühle & Liebe, Selbstliebe & Körperschema, physische und psychische Gesundheit sowie Sicherheit - all das wird nur angeschnitten oder gänzlich ausgespart. Oft fühlen sich die Lehrer:innen überfordert und allein gelassen. Zudem: Nur 20 % der Lehrerschaft gibt laut aktueller Umfrage der Europa Universität Flensburg an, im Studium etwas zum Sexualkundeunterricht gelernt zu haben. Hmm. Findet den Fehler… Und so schwimmen die Kids in einem großen Becken aus Überflutung, Ratlosigkeit und gefährlichen Halbwissen umher. Dr. Google und Prof. Porno werden daher fleißig konsultiert. Und die verarzten die Kids weniger gut. Fakt ist: Oft lange vor dem ersten Kuss, geschweige denn vor dem 1. Mal haben die meisten Jugendlichen Pornos gesehen - Jungen wie Mädchen - und denken: dies ist die Norm. So muss es sein, so muss es ablaufen. Mit bizarren Praktiken und Schönheitsidealen. Was das mit der Seele und dem späteren Liebesleben macht…? - Kaum auszudenken.
Janine und Lili erzählen in diesem Podcast, wie ES bei ihnen war - vom aufgezwungenen Aufklärungsgespräch und der „Todsünde der Selbstbefriedigung“ (Janine) bis hin zu Wünschen und Ideen, was besser laufen könnte (Lili). In diesem Sinne: Let’s rock’n Love.

Über diesen Podcast

Willkommen bei KUNZES KOSMOS – der erste Podcast einer prominenten Mutter und ihrer pubertierenden Tochter.

Hier plaudert Janine Kunze jede Woche mit ihrer 17-jährigen Tochter – und Schauspiel-Kollegin, Lili Budach, über die großen und kleinen Themen, Probleme, Kuriositäten und Herausforderungen des ganz normalen Familienwahnsinns. Authentisch, hautnah und immer frei Schnauze.

Klingt nach eitel Sonnenschein? Von wegen: Bei Janine und Lili fliegen auch regelmäßig die Fetzen. Zum Beispiel wenn es um Jungs geht, Social Media, peinliche Postings, Fleischkonsum, falsche Freunde, unangebrachte Outfits, neunmalkluge Ratschläge oder einfach nur Fremdscham.

Typisch Mutter und Tochter eben.

von und mit Janine Kunze und Lili und Lola Budach

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